
Ursprünglich war das „Judo-Open-Event“ der Judo-Sportschule Düsseldorf als Open-Mat geplant, auf der BJJ-ler und Judoka sich ausprobieren sollten, kurz vor dem Termin wurde dann noch einmal umgeplant und der Termin als „Cross-Trainings-Stunde“ umgestaltet.
Eigentlich war dies eine Veranstaltung der ältesten Judoschule Deutschlands und dem Düsseldorfer BJJ Gym der Caveirinha Jiu-Jitsu Family, der TV-Jahn war genau genommen nicht eingeladen, aber da ich früher bei der Judoschule trainiert habe und aktuell, parallel zum Judo, auch BJJ beim CJJF trainiere, habe ich die Gelegenheit genutzt, auch in unserem Verein zu fragen, ob jemand Lust und Zeit hat.
Gekommen ist dann tatsächlich Markus, einer unserer jungen Blaugurte mit Wettkampf-Ambitionen, der vom Vortags-Training wohl nicht ausgelastet gewesen ist.
Das Training selbst leitete dann Elias, 2. Dan Judo unter Norbert Prass, und Marius, Braungurt unter Sven Wegscheider jeweils abwechselnd. Nach je 15 Minuten Sportart-spezifischen Aufwärmen ging es los mit Grip-Fighting, dann folgten einige Kombinationen O-Soto-Gari / O-Uchi-Gari mit verschiedenen Hüftwürfen, im Boden ging es um drei Varianten vom Darce-Choke und Anaconda-Choke gegen die Bank, im Judo alles Varianten vom Kata-Gatame. Was Marius zeigte hatte aber, glaube ich zumindest, noch kein Judoka der Judoschule bisher so gesehen.
Die Partner wurde regelmäßig gewechselt, wobei darauf geachtet wurde, dass je ein Judoka mit einem BJJ-Sportler zusammen trainierte.
Am Ende gab es einige Sparring-Runden, also Randori bzw. Rollen, Stand, Boden und Stand-Boden jeweils nach den entsprechenden Regelwerken.
Markus hat sich, soweit ich es mitgebkommen habe, ganz gut geschlagen. Ich hatte auch nichts anderes erwartet, da unser Judo ja generell sehr nah am BJJ im Boden ist und wir im Stand im Training alle Würfe trainieren, auch die, die nach aktuellem IJF Regelwerk im Wettkampf nicht erlaubt sind.
Es war ein tolles Training und hat hoffentlich allen so viel Freude bereitet, wie mir.
